Geschichte
Als Anfang der 70er-Jahre gegenüber des Schulzentrums ein Hallenbad gebaut wurde, erwachte auch das schulische Interesse am Schwimmsport. Frau Zacher, Sportlehrerin am Gymnasium, gründete 1971 die Schwimm-AG, die sie ehrenamtlich führte. Durch fleißiges Üben erzielten die Kinder rasch Erfolge, zum Beispiel bei "Jugend trainiert für Olympia", wodurch auch das Interesse wuchs, an außerschulischen Wettkämpfen teilzunehmen.
Frau Zacher und Herr Mannschott, ebenfalls Lehrer und Trainer der Schwimmerinnen und Schwimmer, schafften die Grundlage dafür, dass engagierte Eltern am 25.05.1976 einen Verein gründeten. In Anlehnung an den Ursprung in der Schwimm-AG des Gymnasiums wurde der Name "Schwimmverein Gymnasium Walldorf" gewählt. Durch die Mitgliedschaft im Badischen Sportbund und im Badischen Schwimmverband war die Voraussetzung für Startgenehmigungen bei überregionalen Wettkämpfen gegeben.
Nach langjährigem Wirken auf Vereinsebene wurde im Jahr 2005 beschlossen, den Namenszusatz "Gymnasium" zu streichen.
Nach dem Rücktritt der amtierenden Vorstandschaft des Schwimmverein Walldorf e.V. im Mai 2017 versuchte man mehrfach, die Vorstandsposten neu zu besetzen. Als dies nicht glückte, beschlossen alle Stimmberechtigten am 10.07.2017 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die Liquidation des Vereins einzuleiten und ihn als eigenständige Abteilung in die SG Walldorf Astoria 1902 e.V. einzugliedern.
Amtlich wurde dies am Donnerstag, den 14.09.2017. In einer Gründungsversammlung in der Scheune Hillesheim wurde die Abteilungsleitung gewählt und somit der Grundstein für die neue Abteilung "Schwimmen" gelegt.
Nach einem Jahr wurde die Abteilung vom Geschäftsführer des Badischen Schwimmverbands Heidelberg, Holger Voigt, mit dem Prädikat "SchwimmGut" zertifiziert.
"SchwimmGut" ist eine gemeinsame Initiative mehrerer Landesschwimmverbände. Nach Erfüllung der notwendigen Kriterien erhält der antragstellende Verein ein Siegel für das Bad, in dem der Schwimmunterricht stattfindet. Die Zertifizierung erfolgt jeweils für zwei Jahre.
In den Folgejahren gelang es der Abteilung stets, die Zertifizierung zu verlängern, da alle Kriterien "zur vollsten Zufriedenheit" erfüllt wurden.



